Death Valley National Park

Das Tal des Todes gehört zu jüngeren Nationalparks der USA. Obwohl schon 1933 zum National Monument erklärt, wurde dem Tal erst Ende Oktober 1994 der Status eines Nationalparks verliehen. Im Death Valley befindet sich mit Badwater Basin der tiefste Punkt der westlichen Hemisphäre. 85 Meter unter dem Meeresspiegel liegt der Ort, der sich am Rande eines ausgetrockneten Salzsees befindet. Viele Teile des Tals sind nur mit einem geländegängigen Fahrzeug erkundbar. Dazu gehört auch die bekannte Racetrack Playa, wo große Steine sich scheinbar auf wundersame Weise fortbewegt haben.

Das Tal des Todes ist auch für seine extremen Temperaturen bekannt. Am 10. Juli 1913 wurde im Park mit 56,7 Grad die bis heute höchste Temperatur auf der Erde gemessen. Gerade erst am 16. August 2020 wurden 54,4 Grad gemessen. Mit 41,7 Grad stellt Death Valley auch den Rekord für die höchste nächtliche Tiefsttemperatur (gemeinsam mit Khasab im Oman). Der Wert wurde am 12. Juli 2012 erreicht.

Anfahrt / Verpflegung / Übernachtung:
Das Death Valley liegt an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien und bietet sich als Zwischenstopp an. Von Las Vegas sind es gerade einmal etwas mehr als zwei Stunden bis zum Furnance Creek Visitor Center. Von dort benötigt man knapp über zwei Stunden nach Ridgecrest, was südwestlich des Parks liegt. Lone Pine liegt nordwestlich und ist in unter zwei Stunden zu erreichen.
Wer durch das Death Valley reist, sollte vorher unbedingt sein Auto prüfen, volltanken und ausreichend Wasser an Board haben (mindestens 4 Liter pro Person). Ich bin den Park bereits mehrfach durchfahren und man unterschätzt gerne wie sehr die Hitze den Kreislauf innerhalb kürzester Zeit angreift. Im Park selbst gibt es nur wenige Tankstellen und diese rufen bis zu 3 Dollar pro Liter mehr auf, als außerhalb des Tals.

Hotels gibt es im Tal kaum, dafür aber einen Campingplatz. In Ridgecrest und Lone Pine, sowie in Las Vegas gibt es aber genügend Plätze zum Schlafen und einkaufen.

Fazit:
Ich bin nicht der Freund von Abenteuern und habe keine Lust mit meinem Auto auf einer Schotterpiste stecken zu bleiben. Daher bleiben für mich eher die bekannten Plätze wie Dante’s View, Badwater oder auch die Dünen. Da man gut durch den Park fahren kann, bietet es sich an ihn mitzunehmen.